Enduro EM + Alpe Adria Buzet

Buzet – Austragungsort der Enduro EM und des Alpe Adria Cups

Bei der Einfahrt
ins Fahrerlager wurde uns bereits bewusst, das diese Veranstaltung durch den EM
Lauf ein hohes Niveau hatte. Einerseits durch die anwesenden Top-Fahrer und
andererseits durch die Auflagen der FIM. Im Fahrerlager hatte jede teilnehmende
Nation seinen zugewiesenen Platz und somit konnte man sich auch untereinander
gut verständigen und Insider Tipps austauschen. Beeindruckend war auch die
„Riders Parade“ zu der jeder Fahrer herzlichst eingeladen wurde um sich zu
präsentieren. Der strahlend blaue Himmel und der Sonnenschein mit den
dazugehörigen sommerlichen Temperaturen gefiel den Fahrern nicht ganz so gut wie
den Zusehern.

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Nachdem am Samstag Morgen die Startzeiten und
Kontrollzeiten ausgehängt wurden ging es dann auch schon los. Es galt 3 Runden
sowie 2 special Tests zu absolvieren, die Fahrzeit für diese Rundenanzahl betrug
rund 7 Stunden gesamt. Eine Runde war ca. 60 km lang, auf der Strecke befanden
sich 2 Time Checks und 5 Passierkontrollen. Zur Strecke selbst muss man sagen
sie hat ihre bekannte „Kernigkeit“ bewahrt und das Team um den EMK Buzet legte
für die EM noch einen Zahn zu. Die Runde setzte sich aus steinigen Hohlwegen,
kniehohen Flussdurchfahrten, langen Bachbett Durchfahrten, schnellen
Feldpassagen und steilen Abfahrten zusammen. Die zwei special Tests waren heuer
doppelt so lang wie letztes Jahr.

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Die Time Checks, abgestimmt auf das EM
Niveau, waren knapp bemessen, da war nicht viel Zeit um einmal die Hände
auszuschütteln oder gar einen Energy Riegel zu essen. Selbst ein
österreichisches „Urgestein“ im Endurosport wie Manfred Liendl kam im
Rennverlauf ins schwitzen und kam in der ersten Runde gerade noch zum Tanken
bevor er wieder zur Zeitkontrolle musste.
Der Racetrack lies grundsätzlich
keine Verschnaufpause zu, kaum einer konnte von einem Abschnitt in der Runde
berichten, an dem er sich ausrasten konnte.

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Die Veranstaltung war top
organisiert, es mangelte an nichts und rundherum zufriedene und geschaffte
Endurofahrer!

Manfred Liendl lies es sich nicht nehmen an beiden Tagen zu starten und holte sich in der Klasse EM-VET. am Samstag Platz 6 und am Sonntag Platz 5 !!

Adi Ringhofer startete nur am Samstag und belegt in der Klasse EM AA-E3 den 11. Platz !!

Gratulation an beide für diese Leistung !

Ergebnisse online unter: http://emkbuzet.hr/novo/index.php/en/

Bericht: RinGo’s Girl
Fotos: RinGo’s Girl

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